Nachhal(l)tigkeit – der Wunsch nach dem dauerhaft Guten

Der Begriff „Nachhaltigkeit“ ist viel zitiert und oft strapaziert. Ein Freund schreibt derzeit an einem wissenschaftlich-spirituellen Artikel, der in den Bereich „Abfallwirtschaft“ zielt. Beim Lesen erschien unangemeldet „meine“ Definition auf „dem Schirm“:

Der Begriff „Nachhaltigkeit“ ist der zu Wort gewordene, angeborene (aber vergessene) Wunsch des Menschen, einen (Liebes-)Eindruck in der Welt zu hinterlassen.

Quasi einen NACHHALL, weshalb ich das Wort gerne mit 2 „L“ schreibe. Die tiefe Sehnsucht, positiv zu wirken. Wahrhaft und dauerhaft hilfreich zu sein. Etwas Gutes zu bewirken, das von Dauer ist.

Was wäre, wenn…

Der Wunsch Gutes zu bewirken könnte viel öfter in einfaches Geben münden, als ich es derzeit um mich herum erlebe. Das Ergebnis wäre eine wachsende Fülle im Außen – für jedermann und jederfrau. Inklusive der Freude, die freies Geben begleitet.

Doch der Wunsch ist gut verdrängt – weil von (Mangel)-Ängsten belegt – und wird daher nur sehr begrenzt gelebt. Deshalb wütet er vielerorts negativ-gierend-nehmend-raffend im Untergrund. Die Ergebnisse kennen wir alle.

Weil das „Problem“ im Geistigen entsteht (Mangel / Angst), muss es meinem Verständnis nach auch im Geistigen gelöst werden. Die Materie folgt dem Geist – war das nicht so?

Der Mangel ist also in Hirn & Herz. Oder wie Einstein sagte: „Das Problem ist nicht die Atomenergie, das Problem ist das Menschenherz.“ Solange es Menschen gibt, die im Kopf den Mangel und im Herz die Angst haben, wird es das alles auch im Außen geben. Den Himmel betreten wir nur gemeinsam.

Wir tun also gut daran, neben nachhaltigem Handeln im Außen auch im Inneren unseren Geist nachhalltig von Mangel-Denken zu befreien. Dankbar-Sein üben kann ein Anfang sein – für das halbvolle Sektglas, das tägliche Brot und die Beine, die mich zum Einkaufen tragen.

 

 

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