Einst grünte mir Dein Du

und blühte immerzu!

Ich wollte Gärtner sein

im prallen Liebeshain.

 

Ich düngte Dich und goss,

das Wasser mir verfloss.

Mein Garten der wuchs zu,

verschwand mit mir im Nu.

 

Das Tor ich schwerlich fand

Zu meinem inner’n Land:

In Unkraut, trocken Gras

Die Trauer Löcher fraß.

 

Verdorrt mein Land ich sah.

Doch Pfützchen hie und da

Verkündeten von Regen,

dem Wachsen neuer Segen.

 

Jetzt gieße ich mein Grün,

geh’ öfter durch das Tor,

und tret’ mit meinem Blüh’n

ins helle Licht hervor.

 

So will ich’s weiter halten,

mir scheint, nur das macht Sinn:

Den eignen Hain gestalten –

und Dir halt ich die Blumen hin.

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