In meiner Brust schlägt ein Herz,

mal ängstlich-schnell, mal gemächlich-entspannt.

In meiner Brust pumpt eine Lunge,

mal flach-gedrängt, mal tief-gedehnt.

 

In meiner Brust nistet ein Tier.

Pelzig-weich. Braun. Eingerollt.

 

Seine kleinen schwarzen Knopfaugen

schauen scheu hinaus in die Welt.

Es schnuppert nach Einfachheit,

Geborgenheit, Wärme, feinem Sein.

 

Ich habe es „Sehnchen“ genannt.

 

 

 

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