Heute wartet die Freiheit auf mich
In welcher Form – ich weiß noch nicht.
Doch ich spür: Das ist egal –
Hauptsache, ich hab die Wahl!

So viele Wege könnt’ ich geh’n,
So vieles ist möglich und zu seh’n.
Ich koste dies, probiere das –
Das Leben ist voll, ich hab’ Spaß!

Ich bin das Zentrum dieser Welt,
mein Charme die Menschen in Atem hält,
bin springlebendig und blitzgescheit.
Die Leichtigkeit, das ist mein Kleid.

Leben ist Spannung – sicherlich;
Und bin ich gespannt, dann spür’ ich mich,
mag alles haben, rasch weiter geh’n
und im Licht auf der Bühne steh’n.

Verantwortung – ein schweres Wort,
am liebsten wischte ich es fort!
Mich selbst verpflichten zu Verbindlichkeit?
Nein danke, Du, echt – tut mir leid!

Doch manches Mal, da klopft es an:
Was es ist, ich vage nur erahn’…
Es packt mich dann ein leiser Graus –
Am besten, ich bin nicht zuhaus’!

Da ist er wieder, der leidige Gast;
Ich schnell zum Nächsten weiterhast’,
doch irgendwie werd’ ich ihn nicht los…
er nervt mich – was ist das bloß?

Ich ahne es – wann wird es sein?
Irgendwann lass’ ich ihn herein.
Ich sag’: „Hier, bitte, nimm doch Platz.“
Und er teilt mit mir seinen Schatz:

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