„Ich bin der Gast, der Schwere bringt;
Was schwer ist, das in die Tiefe sinkt.
Ich lasse los, spür’ Traurigkeit,
mich ruft die Dunkelheit.

Wird’s unheimlich so dann und wann,
mach’ ich meine Scheinwerfer an,
vertrau auf Gott und meinen Bauch,
wenn in die Tiefe ich tauch’.

Hier unten gibt’s so viel zu seh’n:
Bizarre Wesen – wunderschön!
Sie zu erforschen, das in mein Kick…
Und lang folgt ihnen mein Blick.

Mutig ich weiter nach unten steig’,
vergesse dabei Raum und Zeit,
ohne Wissen, was ich such’…
Vertrauen – das ist genug.

Da schimmert etwas in meinem Geist,
ein Lichtlein mir die Richtung weist.
Da ist sie, die Perle, „Erkenntnis“ genannt:
permutt-weiß-reines Gewand!

Ich tauche nach oben, kalt und klamm,
und klopfe an Deiner Türe an.
Lässt Du mich ein – trotz Wut und Schmerz?
Die Perle – sie ist für dein Herz.

Wir tauen auf, die Kälte weicht.
Wir baden in Wassern warm und seicht.
Die Sonne strahlt, es glitzert der Sand.
So wandern wir – Hand in Hand.

Bebendes Herz und reger Verstand –
Da erlebt man so allerhand!
Doch wenn eins dem andern die Hände reicht,
wird Leben GANZ: tief UND leicht.

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